Archiv der Kategorie: Außenhaltung

Gartengehege 2012 -2014

Nutzung von April/Mai bis September/Oktober

Das Gehege umfasst 2 m x 6 m. Angeschlossen ist ein Hütte (Stall) mit einer Grundfläche 130 cm x 80 cm (Firsthöhe 128 cm), in die sich die Meerschweinchen jederzeit zurück ziehen können. Nachts wird die Hütte verschlossen.
Bepflanzung: Fingersträucher, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Küchensalbei, Gras.

Gartengehege 2000 – 2003

Maße der Anlage, inklusive Blickpunkte
Punkt 1
Außenstall 1

 

Punkt 2
Klappe Außengehege/Gartenfreilauf

 

Punkt 3
im Gehege 1

Punkt 4
im Gehege

 

Punkt 5
Tunnel 1 von Gehege 1 zum Erweiterungsgehege

 

Punkt 6
Blick von Tunnel 1 (Punkt 5) zurück in das Gehege 1

 

Punkt 7
Tunnel 1 vom Erweiterungsgehege zum Gehege 1

 

Punkt 8
im Erweiterungsgehege

 

Punkt 9
Tunnel 1 vom Erweiterungsgehege zurück zu Gehege 1

Punkt 10
im Erweiterungsgehege
 

 

Punkt 11
Tunnel 2, vom Eweiterungsgehege zurück zu Gehege 1

 

Punkt 12
im Gehege 1, Blick Richtung Tunnel 1

 

Punkt 13
im Gehge 1, Blick Richtung Tunnel 2

 

Gartengehege 2005 – 2008

Das Gehege umfasst ca. 22.5 m². Angeschlossen sind zwei große Ställe mit einer Grundfläche von 2.5 bzw. 1.5 m² (Außenstall Nr. 2), in die sich die Meerschweinchen jederzeit zurück ziehen können. Nachts werden die Ställe i.d.R. verschlossen.
Ein Teil des Gartens ist zusätzlich abgezäunt, so dass die Tiere stundenweise auch außerhalb der Anlage grasen können.

Fütterung

Futter:
Die Zusammensetzung des Futters weicht kaum von der der Innenhaltung ab. Bei winterlicher Außenhaltung muss auf Grund der erhöhten Energiebedarfs jedoch gehaltvoller (Wurzelgemüse, geeignetes Trockenfutter) und reichlicher gefüttert werden.

mehr zum Thema: Ernährung – mit Futter-/ Giftpflanzen-Liste

Handling:
Heu wird ausschließlich und reichlich an trockener Stelle, vorzugsweise ebenfalls im Stall angeboten.
Grünzeug, Gemüse, Zweige können tags auch außerhalb des Stalles gereicht werden. Liegt es nachts im Gehege, freuen sich die Nacktschnecken. Wer sie nicht mit durchfüttern möchte -> Stallfütterung.
Trockenfutter sollte nur dosiert und im gegen Mäuse/Ratten verschließbaren Stall angeboten werden. Mit Tag und Nacht herumstehendem/liegendem Futter im Gehege lockt man anderenfalls ungebetene Gäste (Mäuse/Ratten) an.
Dasselbe gilt für Obst. Nur soviel, wie zügig gegessen wird und optimaler Weise im Stall, nicht auf der Wiese. Ameisen, Bienen, Wespen nehmen sonst das Angebot gerne an. Stiche/Bisse sind zwar selten, sollten durch solche Unachtsamkeiten jedoch nicht provoziert werden.

Wasser muss auch bei Außenhaltung permanent und in sauberer Form verfügbar sein. Bei Flaschentränken auf schattige Anbringung achten. Durch Sonneneinstrahlung läuft sie andernfalls schnell aus.

Garten-Freilauf

Zusätzlich zu dem soliden, gesicherten Gehege kann ein Teil des Gartens für die Tiere abgezäunt werden. Der für die Meerschweinchen zugängliche Bereich sollte vorher auf Giftpflanzenbewuchs geprüft werden.
Dieser, gegen andere Tiere ungeschützte Freilauf sollte nur unter Aufsicht genutzt werden, um Unfälle zu vermeiden. Auf Fluchtinstinkt und Wendigkeit ist bei dem seit jahrtausenden domestiziertem Haustier Meerschweinchen kein Verlass.

Praktisch ist ein direkter Zugang vom Gehege in den Freilauf:

Untergrund, Einstreu

Geschlossene Gehege (gegen Witterung geschützt):
Gegen die Witterung geschützte Gehege lassen sich ohne erhöhtem Aufwand kaum begrünen. Hier sind Bodenbeläge in Form von Streu, Mulch, Sand oder Kies empfehlenswert.
Reinigung:
Der Untergrund muss ab und an getauscht werden, da sich der Boden durch Fehlen von Regen, Vegetation und Bodenorganismen nicht regenerieren kann.
Köttel, Essensreiste, Heu und Streu werden je nach gewählten Untergrund zusammengefegt- oder geharkt und entsorgt.
Gestaltungselemente:
Auch hier ist eine naturnahe Gestaltung möglich, jedoch ohne Grünfläche. Den Untergrund bildet Kies, Sand oder Mulch. Struktur geben beispielsweise Wurzeln, Stammabschnitte, Äste, Tunnel, Höhlen, große und kleinere Steine, Steinhaufen, Sträucher und Stauden in Kübelplfanzung (für Licht und Wasser sorgen) etc.

Pflanzbeispiele

  • gegen Fraß ungeschützt:  Brennnessel, Distel, Feigenblattkürbis, Fingerstrauch, Gras, Herzgespann, Blaue Katzenminze, Echte Katzenminze, Moos, Moschusmalve, Schnittlauch, Schwarznessel, Wilder Wein, Zitronenmelisse
  • gegen Fraß zu schützen: Blutweiderich, Hainsalbei, Kartoffelrose, Küchensalbei, Lavendel, Pfefferminze, Thymian, Zucchini
  • mehr zum Thema: Ernährung – mit Futter-/ Giftpflanzen-Liste

Gehege

Sicherheit ist Pflicht:
Das Gehege muss derart sicher und solide gebaut sein, dass weder Hund, Katze, Fuchs, Marder, Ratte, Habicht, Sperber, Krähe etc. in das Gehege gelangen. Die genannten Wildtiere sind sowohl auf dem Land, als auch mitten in der Stadt zuhause, oft leben sie vom Mensch meist unbemerkt in dessen unmittelbarer Nähe.

Größe und Pflege:
Je größer ein Gehege ist, desto pflegeleichter und leichter ansprechend zu gestalten ist es. Kleinere Gehege bis etwa 2 x 3 m Grundfläche werden in der Regel schnell „abgewohnt“: alles Essbare wird abgenagt, der Rest zertreten, so dass am Ende nur noch nackte Erde als Untergrund vorhanden ist. Werden zudem lediglich kleine Schutzhäuschen statt einem großen Stall angeboten, werden Köttel und Urin im gesamten Gehege verteilt. Eine tägliche, intensive Gehegepflege ist in diesem Fall notwendig.
Großflächige Gehege mit angeschlossenem, großzügig bemessenem Stall sind in der Regel wesentlich leichter und mit geringerem Zeitaufwand zu pflegen. Köttel und Urin werden überwiegend während der Ruhephasen im geschützten Stall abgesetzt. Hier ist natürlich, wie bei Innenhaltung auch, in der Regel wöchentliches, Reinigen angesagt.

der Witterung frei ausgesetzte Gehege:

Der Witterung frei zugängliche Gehege bieten, je nach Grundfläche und Besatz, die schöne Möglichkeit von Bewuchs. Ab einer Grundfläche von mindestens 1 m² Grünfläche/Tier, einer Mindestfläche von 2 x 4 m sowie reichlicher Zufütterung von Grün-/Saftfutter lässt sich auf ein „grünes“ Gehege hoffen.
Freigehege sind in erster Linie für die Haltung während der warmen Jahreszeit (Mai – September) geeignet. Während der Vegetationspause sollten Boden und Vegetation ruhen.

Reinigung:
Trotz allen bleiben auch hier ab und an Köttel, Essensreste, Streu und Heu liegen. Laubrechen eigenen sich sehr gut zum zusammenharken, mit Handfeger und -schaufel lassen sich die Reste leicht aufnehmen und entfernen.

Gestaltungselemente:
Wurzeln, Stammabschnitte, Äste, Tunnel, Mulden, Hügel, Höhlen, große und kleinere Steine, Sandflächen, Stauden, Sträucher etc.

Schutzhäuschen

kalte Jahreszeit:
Schutzhäuschen innerhalb des Stalles sind besonders in der kalten Jahreszeit wichtig. Sie sollen mehreren Meerschweinchen gleichzeitig Schutz und Wärme bieten können (ab einer Grundfläche von ca. 80 cm x 40 cm). Für gute Belüftung (Lüftungsschlitze im oberen Bereich) sorgen, andernfalls schlägt sich Nässe an den Wänden nieder, Schimmel kann sich bilden. Nässe, Bodennässe ebenso wie erhöhte Luftfeuchtigkeit, beinträchtigen das Wohlbefinden und begünstigen Erkrankungen aller Art.
warme Jahreszeit:
In der warmen Jahreszeit können die Schutzhäuschen, sofern das Gehege vor Sonne, Wind und Nässe geschützte Bereiche verfügt, auch als Sommerquartier anstelle eines großen Stalles genutzt werden.