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Dsungarischer Zwerghamster (Phodopus sungorus)

Der wilde Dsungare:

13.01.2007

  • Herkunft
    O-Kasachstan, SW-Sibirien
     
  • Lebensraum
    • Halbwüsten, Steppengebiete, bevorzugt sandige Gebiete
    • übernimmt gern schon vorhandene Erdhöhlen
       
  • Nahrung
    • Sämereien
    • Insekten
    • Kräuter
       
  • Verhalten
    • überwiegend, aber nicht streng einzelgängerisch
    • sehr aktiv
    • überwiegend nachtaktiv
    • wenig scheu
    • legt kein/e Winterschlaf/-ruhe ein
       
  • Besonderheiten
    teils Umfärben in aufgehelltes/weißes Winterfell

    "Winterfell":
    20.04.2007

    mitten im Umfärben von hell zu dunkel:
    03.06.2007

    "Sommerfell":
    19.08.2007

Der Dsungare  als Haustier:

  • Unterbringung
    • gut belüftete Aquarien oder Kleintier(!)terrarien
      28.11.2007 19.11.2007 / Hamsters Heim
       
    • empfohlene Mindestgrundfläche 100 cm x 50 cm, je größer, desto besser
    • Einzelhaltung wird auch bei Dsungarischen Zwerghamstern propagiert, die Haltung ist teils  je nach Zuchtstamm und Sozialisierung auch paarweise/ in Kleingruppen möglich. Fingerspitzengefühl und Beobachtungsgabe sind gefragt, dem Hamsterhalter-Anfänger jedoch nicht zu empfehlen!
       
  • Zubehör
  • Einstreu
    • staubfreie Holz-/Hanfstreu -> dick einstreuen, Gänge graben muss möglich sein
    • Sand (Bimstein-Sand, Chinchillabadesand ohne Zusätze) -> wichtig für die Fellpflege)
       
  • Ernährung
    • Hauptfutter: ausgewogene Zwerghamsterfuttermischung bestehend aus Kleinsämereien, Kräutern und Insekten ( z.B. bei -> www.rodipet.de)
      14.02.2007
       
    • wichtiges Zusatzfutter:
      Eiweißfutter -> Mehlkäferlarven, Heimchen, Grillen, Magerquark, fettarmer Joghurt
      Frischfutter -> Paprika, Apfel, Karotte, Porree, Keimfutter (Mungobohnen, Weizen, Dinkel, Alfalfa, Kresse etc.)
      02.03.2007
       
    • gelegentlich: Kolbenhirse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne
      12.02.2007
       
  • Verhalten:
    • identisch dem wilden Dsungaren
    • von sich aus in der Regel von Natur aus handzahm, kann bei Stress (permanente Ruhestörung, Wecken, Fangen,
        Festhalten) bissig reagieren -> kein Streichel-/Kuscheltier!
       
  • Farbschläge
    • bei reinerbigen Dsungarischen Zwerghamstern sind lediglich drei Farbschläge bekannt:
        -> pearl (weiß, stark aufgehellt),
        -> saphir (helles grau) und
        -> agouti (wildfarben)
      wie beim wilden Dsungaren teils Umfärben in aufgehelltes/weißes Winterfell
    • Schecken und andere Färbungen sind auf Hybridisierung mit den nah verwandten Campbell-Zwerghamster (siehe unten) zurückzuführen

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Campbell-Zwerghamster:

Unterschiede zum Dsungarischen Zwerghamster:

  • Aussehen: im Schnitt etwas kleiner, Rückenlinie (Aalstrich) insgesamt schmaler ausgebildet, zeigt deutlich mehr Farbschläge sowie Weißscheckung, zeigt neben dunklen ebenso rote Augen

  • Verhalten: quirliger, neigt wohl eher zum Beißen, Haltung im Familienverband je nach Zucht-Linie möglich, Gleichgewichtsstörungen (Saltos etc.) aufgrund erblicher Vorbelastung verbreitet


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