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Entstehung: Außenstall Nr.2

Der Anlaß. Auch kleine Schweine werden groß...






Die Planung.






Das Gerüst besteht aus Dachlatten.
Hinten  liegt die künftige Rückwand, in der Mitte die Front und vorn die beiden Seitenwände.
Die Latten wurden mittels Holzdübel verbunden.

Auf die Innenseite der Gerüste (hier ein Seitenteil) werden Hartfaserplatten getackert. Die glatte Seite der Hartfaserplatte sollte zum Innenraum des Stalles weisen (läßt sich besser streichen und einfacher reinigen).

Die Frontansicht.






Die Hartfaserplatte ist schon am Gerüst befestigt. Die Öffnungen für Fenster und Türchen wurden ausgesägt. Die Fenster- und der Tür-Rahmen wurden ebenfalls mit Holzdübeln zusammen gebaut und anschließend mit Winkeln am Gerüst befestigt.
Anschließend wurde die Front rechts und links an kesseldruck-imprägnierte Balken geschraubt.

Innenansicht der Front.






Die Rückwand.
Auch hier haben wir Rahmen eingeplant, in die später die Futterklappen eingesetzt werden können.
Die Futterklappen sind Bretter, die am unteren Rahmen mit Scharnieren befestigt sind und nach außen aufgeklappt werden können. Oben sind sie mit kleinen Schieberiegeln gesichert.

Innenansicht der Rückwand.






Seitenansicht.






Und noch einmal der Rohbau.






Rohbau.
Die Front ist übrigens niedriger als die Rückwand, damit später das Regenwasser gut ablaufen kann.



Rohbau.






Die Außenwand wurde mit Profilholz vertäfelt. Dabei muß man darauf achten, daß die Nut nach unten weist, da sich andernfalls bei Regenwetter in der Nut das Wasser sammelt und das Holz mehr als nötig quellen läßt.
Die Außenwand wurde mit Holzlasur behandelt (muß jährlich nachgestrichen werden).
Die Innenwände sind ebenfalls ( mit lösemittelfreier Farbe) gestrichen, damit die Innenwände gut sauber gehalten werden können.


Auch das Grundgerüst des Daches besteht aus Dachlatten (ein Rahmen und zwei Querstreben dort, wo die Scharniere angebracht sind).
Die Unterseite wurde ebenfalls mit einer Hartfaserpatte verkleidet (diesmal ungestrichen und mit der rauen Seite zum Innenraum, um Schwitzwasser zu vermeiden.
In die Zwischenräume des Gerüstes wurden Styroporplatten (ebenso dick wie die Latten !) eingepasst. Anschließend wurde über die Oberseite Teichfolie gespannt, umgeschlagen und befestigt.
Teichfolie ist übrigens sehr viel besser geeignet als Teerpappe, da  sie besser zu verarbeiten, haltbarer und sehr viel leichter ist! Billiger ist es noch dazu.

Der unterer Rand des Stallinnenraums ist mit Dachlatten versehen.




Nun können die Bodenbretter eingelegt werden.
Da die Leimholzbretter (mit Holzlasur gestrichen) nicht als Stallboden geeignet sind, muß darüber eine passende Folie (Teichfolie oder Plastiktischdecke, beides gibt es als Meterware im Baumarkt) ausgelegt werden.

Noch fehlen Dach, Fenster und Türen.





Das Dach ist mit den Scharnieren an der Rückwand des Stalles befestigt. Das Dach läßt sich daher für Reinigungsarbeiten etc. von der Frontseite her anheben.


Nun sind auch die Türchen eingesetzt.
Die Holz-Türchen lassen sich im Sommer durch spezielle "Sommer-Türchen" ersetzen. Diese Türchen sind mit Vierkant-Geflecht bespannte Rahmen und ermöglichen auch bei geschlossenen Türen (Nacht) einen guten Luftaustausch (v.a. wegen bei der sommerlichen Wärme wichtig).
An den Türrahmen werden kräftige Magnete (wie man sie von Schranktüren kennt) befestigt. So sind die Türen leicht und sicher zu schließen.

Der Stall steht inzwischen am richtigen Ort. Er läßt sich trotz seiner Größe (Grundfläche von 1.50 m x 1 m) ohne Dach und Einlegeboden zu zweit  verhältnismäßig leicht transportieren.
Der Stall steht auf Steinplatten, um ein Einsinken und Ziehen von Bodenfeucht zu vermeiden.
Der Raum zwischen Erde und Stall-Unterkante wurde mit Vierkant-Geflecht abgesichert (oben angetackert, unten eingegraben). Die Umzäunung ist hier erst provisorisch aufgestellt.

Die Gehege-Umzäunung besteht lediglich aus kesseldruck-imprägnierten Brettern, die durch Dachlatten (mit Holzlasur behandelt) verbunden sind. Die "Fenster" sind mit engmaschigen Sechskant-Geflecht bespannt (rundum angetackert, an den Seiten zusätzlich mit den Dachlatten gesichert.

Die einzelnen Seitenteile der Umzäunung sind mit Winkeln verbunden. Der Boden mußte  ausgeglichen und die Unterkante mit in die Erde eingelassenes Drahtgeflecht gesichert werden.
Die Abdeckung besteht aus mehreren, mit Sechskant-Geflecht bespannten Rahmen (Dachlatten, mit Lasur behandelt, mit Dübeln und Winkeln verbunden), die von oben in die Umzäunung eingelegt werden. Die Rahmen liegen auf  innen an den Seitenteile angeschraubten Dachlatten auf.

 












Anmerkung:
Aufgrund diverser Anfragen -> ein detaillierterer Bauplan existiert nicht.


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