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Vielstreifen-Grasmaus, Berber-Grasmaus (Lemniscomys barbarus)

Die wilde Vielstreifen-Grasmaus:

  • Herkunft
    - Afrika
     
  • Lebensraum
    - Savannen, offenes Grasland, Trockengebiete
     
  • Nahrung
    - Kräuter
    - Sämereien
    - Kerbtiere, Schnecken

     
  • Verhalten
    - leben in größeren Gruppen
    -
    legt Gänge und Nester in den Grasbewuchs an,
      keine Erdbauten

    - sehr aktiv
    - wechselaktiv, das bedeutet, Schlaf- und Wachphase
      wechselt in etwa 2-stündigem Rhythmus,
      wenig Tageszeit-abhängig
     
  • Besonderheiten
    das attraktive Streifenmuster gilt als Anpassung an den Lebensraum:
    im Gewirr trockener Gräser lösen die Streifen die Konturen
    der Maus auf -> verharrt sie, wird sie so für Beutegreifer nahezu unsichtbar

 

 

 

 

 

Die Vielstreifen-Grasmaus als Haustier:

  • Unterbringung
    - Gitterkäfige
    - gut belüftete Aquarien
    - Kleintier(!)terrarien (gute Belüftung)
    - empfohlene Mindestgrundfläche 100 cm x 50 cm
     
    für 2-4 Grasmäuse
    - Gruppenhaltung!
     
  • Verhalten
    - Haltung mindestens zu zweit
    - nicht immer einfach, da es dennoch zu Streitigkeiten
      in der Gruppe kommen kann, hier muss dann rechtzeitig
      eingegriffen werden, da es sonst zu größeren Verletzungen
      und Todesfällen kommen kann
    - die Vergesellschaftung erwachsener Mäuse ist nicht einfach
    - Wärme liebend, ideal gelten Temperaturen zwischen 20 - 25°C
      -> Spot-Lampe über erhöhtem Sitzplatz zum Sonnenbaden
    - stressanfällig
    - sehr aktiv, lauffreudig, trotz Kletterfreude rel. schlechte
      Kletterer, sitzt gern erhöht
      -> alle Ebene sollten leicht erreichbar, Kletter- und
      Ausguckmöglichkeiten rau, nicht zu schmal
      und zu steil sein (Korkrinde z.B. ist gut geeignet)
     
    27.11.2008, Obergeschoß
    - wechselaktiv -> Schlaf- und Wachphase
      wechselt in etwa 2-stündigem Rhythmus,
      wenig Tageszeit-abhängig
    - baut Gänge und Nester unter losem Heu;
      Baumaterial wie Heu, Kokos-, Hanffasern, Stroh muss
      stets vorhanden sein
    - nach Eingewöhnung meist wenig scheu, oft futterzahm
     
  • Vorsicht
    -
    Mäuse nicht am Schwanz festhalten, da die Haut dort sehr
      leicht reißt und so der Schwanz verloren geht
     
  • Zubehör
    - große Häuschen (Meerschweinchenhäuser),
      halbgeschlossene Bast-/Gras-Vogelnester, Grashöhlen
    - erhöhte Sitzplätze (Wurzeln, Steine, Korkrinde)
    - Heu, Stroh, Hanf-, Kokosfasern für den Nestbau
    - Papprollen
    - Trinkflasche
    - Futternapf
    - sicheres Laufrad mit einem Durchmesser von etwa 27 cm
      (-> www.rodipet.de, www.nageplanet.de)

      Holz-Laufrad Kunststoff-Laufrad
     
  • Einstreu
    - staubfreie Holz-/Hanfstreu
    - Sand

    -> dünn eingestreut reicht, da die Mäuse keine Gänge graben, scharren tun sie trotzdem gern
     
  • Ernährung
    - Hauptfutter
      Wellensittichfutter,  Wildgrassämereien
    - wichtiges Zusatzfutter:
      Eiweißfutter
      -> ab und an Mehlkäferlarven, Heimchen, Grillen,
      Magerquark, fettarmer Joghurt
      Frischfutter
      -> Paprika, Apfel, Karotte, Salat, Keimfutter
      (Mungobohnen, Weizen, Dinkel, Alfalfa, Kresse etc.)
    - gelegentlich: Kolbenhirse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne
     
  • Erkrankungen:
    Die Streifenmaus gilt bei artgemäßer Haltung als wenig anfällig.

    Ab und an anzutreffen:
    • Parasitenbefall von Haut und Haar:
      Erkennbar an schütterem Fell, Kratzwunden, häufiges mit Schütteln verbundenem Kratzen, unruhiges Verhalten.
      langgezogene Kratzwunden an der Ohrbasis, beidseitig

      Erfolgreiche Behandlung erfolgt durch spezielle Auftropf-Präparate, die lediglich beim Tierarzt erhältlich sind.
       
  • Verletzungen:
    Bisswunden und andere Verletzungen durch Artgenossen treten leider häufiger auf. Solche Wunden verheilen in der Regel schnell und problemlos.
    Meist sind
    • die Ohren (zerfleddert),
    • die hintere Rückenpartie (oft großflächige Wunden durch abgerissene Hautpartien),
    • der Schwanz (gekappt bis hin zum vollständigen Verlust desselben)
      betroffen.

    Vorbeugung: Intensive Beobachtung der Gruppendynamik, sowie Einhaltung artgerechter Haltungsbedingungen.
     

  • Farbschläge
    -
    keine weiteren bekannt,
     ab und an tritt Weiß-Scheckung auf
     geringfügige Weiß-Scheckung (Ayoka)

 

 

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